Rückblick: JUM-Safari Prag 2018

PIONEERING RETAIL: Digitalisierungs-Strategien, neue Handelskonzepten und das JUM-typische Miteinander-Voneinander-Lernen

Es waren zwei intensive Tage in Prag, welche die ausgewählten 60 Teilnehmer der diesjährigen JUM-Safari erleben durften. Der Kreis der alljährlichen Safari setzt sich zusammen aus den Mitgliedern der JUM-Kreise 2007 und 2015 (JUM= Junge Unternehmer im MMM) und jungen Führungskräften aus Handel, Industrie und verwandten Wirtschaftszweigen, die sich um einen Platz bewerben.

Unter dem Leitmotiv „PIONEERING RETAIL“ standen zwei Themenschwerpunkte im Fokus: a) die Digitalisierung und b) die Handelskonzepte von Globus und Billa (REWE Group) in Tschechien. Wie die Digitalisierung in Unternehmen mit Hilfe von sieben aufeinander aufbauenden Gipfelzielen schlank und ohne Großinvestitionen zum Start gelingen kann, darauf gingen JUM-Mentor Prof. Dr. Utho Creusen und JUM-Mitglied und Start-up-Gründer und –Experte Sebastian Diehl ein. Gefolgt wurde dieser Part von den Vorträgen von E-Commerce-Experte Sven Tissen („Vom Point of Sale zum Point of Experience) und Dimitrios Prodromou von Humanizing Technologies, der aufzeigte, wo Roboter künftig im Handel zum Einsatz kommen können und einen Mehrwert schaffen – ohne den Menschen ersetzen zu wollen. Am Nachmittag lernten die Teilnehmer das Prag jenseits der Touristenströme kennen, geführt von jungen Prager Künstlern, welche den JUMs und ihren Gäste besondere Plätze ihrer Stadt zeigten.

Das klassische Retail-Geschäft stand im Fokus des 2. Tages, an dem Hans-Jörg Bauer, CEO von Globus CZ, und Martin Norbert Missbrandt (COO Billa CZ) die Handelskonzepte Ihrer Unternehmen vorstellten. Im Anschluss konnten sich die Teilnehmer im Rahmen von Store-Checks von der Umsetzung dieser Ansätze live vor Ort ein Bild machen.

Die JUM-Safari bot den Teilnehmern einmal mehr viel Raum zum Austausch, u.a. im Rahmen der Abendveranstaltung bei ESKA, welche alle als besonderen Höhepunkt erlebten. ESKA steht für ein besonderes Gastronomie-Konzept. Bäckerei und Restaurant sind unter einem Dach vereint. Verwandt werden ausschließlich lokale Produkte, welche die Köche zu besonders schmackhaften Kreationen verarbeiten. Der Lohn: Die Auszeichnung mit dem Michelin-Preis Bib Gourmand.